Blade MQX

Um das Steuern eines Quadrocopters besser zu lernen habe ich einen Copter gesucht, der kompakt und robust ist, sich drinnen wie draußen fliegen lässt und Flips sowie Rollen beherrscht. Meine Wahl fiel auf den Blade mQX, der sich in x- sowie + Stellung fliegen lässt und gerade soviel Gewicht liftet, dass ich ihm noch eine FPV-Cam mit Sender und größerem LiPo unter die Haube kletten kann.

Blade mQX: toller Lern-Quadrocopter

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ heißt es so schön. In meinem Falle „Erst richtig fliegen können, dann im Feld mehr wagen“ … bevor ich mich mit meinem inzw. recht teuer ausgebauten Phantom 2 überschätze und etwas Schaden nimmt, dachte ich mir, ist es keine schlechte Idee, Flugverhalten und -lage mit einem Trainings-Modell zu lernen. Meine Hauptkriterien für die Auswahl waren:

  1. Für drinnen & draußen geeignet, aber kein „Winz-Kopter“
  2. dynamisch genug für Rollen, Flips
  3. robust gebaut, trotzdem auch günstige Ersatzeile
  4. Flugzeiten > 10 min
  5. Ready-to-fly unter 100 EUR

In die engere Auswahl kamen für mich:

  1. Blade 180 QX   ……………………………. ca. 160 EUR
  2. Blade mQX  ………………………………. ca.   90 EUR
  3. DF Models UFO Skywatcher ……… ca.   80 EUR
  4. Align M424 V2 …………………………..  ca. 110 EUR
  5. RC Logger EYE One Extreme …….. ca. 130 EUR

Entschieden habe ich mich für den Blade mQX, der alle Kriterien erfüllt und einen weiteren Vorteil bietet: Die Akkus nutzen einen Standard BEC-Anschluss. Damit bin ich bei der LiPo-Wahl flexibler. Mitgeliefert ist ein 1S 3,7 V Akku mit 500mAh (Ersatz ca 15 Euro). Ich habe mir 2x 3,7V LiPos mit 1.200 mAh (10 Euro) geholt und BEC-Stecker angelötet.

Lieferumfang: Alles dabei

Im Karton befinden sich neben dem mQX Quadrocopter eine 2,4 GHz Fernsteuerung und dazu passend 4x AA-Batterien, ein Flugakku, Ladegerät, 4x Ersatz-Propeller, ein kleiner Schraubendreher und eine verständliche (auch deutschsprachige) Anleitung.

Flugverhalten: Wow – geht der ab!

Der Blade mQX ist von Haus aus als x-Copter konfiguriert, die Fernsteuerung mit dem Modell gebunden und läuft standardmäßig im „agilen Modus“ mit vollen Hebelausschlägen und Kunstflugmöglichkeit. Ein Druck auf den rechten Hebel aktiviert den „ruhigen“ Flugmodus, was durch langsames blinken der Power-LED angezeigt wird. Hier wirken sich schnelle und weite Hebelausschläge nicht so dramatisch aus – wobei das Modell auch in diesem Modus, wie ich finde, noch sehr sensibel auf Hebelbewegungen reagiert. Der erste Start verlief problemlos: Kein driften, kein kreiseln … der Blade lässt sich mit leichtem Gas am linken Hebel in die Luft heben und ist von Haus aus gut getrimmt. Die kompakte 2,4 GHz Fernbedienung  ist wie ein Spielkonsolen-Controller geformt und  liegt gut in der Hand.  Der rechte Hebel für Nick und Roll (vorwärts- und seitwärts Bewegung) hat einen spürbaren Federwiderstand, ist aber leichtgängig. Der Widerstand im linken Hebel für das Gieren (drehen) ist merklich größer als im linken Hebel. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht weiter störend. Nach ein paar Akkus hast du den Blade mQX gut im Griff: Mit kleinen, ruhigen Bewegungen hältst du Position und Höhe – und kleine Bewegungen genügen auch, um den Copter flink in die gewünschte Richtung zu dirigieren.  Sportlich, ja geradezu etwas giftig geht der Blade jedenfalls mit gezielten Ausschlägen der Hebel zu Werke! An Flips oder Rollen bin ich noch nicht dran … aber der Kleine zeigt bereits nach einigen Akkus, was noch von ihm zu erwarten ist.

Flugzeiten bis 40 Minuten!

Der mitgelieferte Standard-Akku 1S, 3,7 V mit 500mAh ist super klein und handlich. Nach ein paar Ladungen fliegt mein Blade mQX damit Indoor ca 15 Minuten. Das ist schon ganz ordentlich, aber nichts ist ja besser, als noch mehr Flugzeit ,-)

Beim großen C habe ich mir zwei 1S, 3,7 V LiPos mit 1.200 mAh auf BEC-Stecker umgelötet. Die klette ich einfach unter den Copter und erreiche damit im Durchschnitt 40 Minuten Flugzeit (nach 5 gemessenen Flügen). Super! Zumal die Akkus günstiger sind als die originalen.

Projekt: FPV im Huckepack

wiegt nur knapp 13g

wiegt nur knapp 13g

Ein zusätzlicher Grund, warum ich mich für den kompakten Quadrocopter entschieden habe, war, dass er genug Platz & Power hat, um meine kleine FPV-Cam + Transmitter + SPW-Antenne anzukletten und den mQX dann mit der Fatshark Predator FPV zu fliegen. Über meine Erfahrungen hierzu werde ich in einem Extra-Beitrag berichten.

FPV-Brille mit SPW-Antenne

FPV-Brille mit SPW-Antenne

Advertisements

Kommentar schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s