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Karma: der erste GoPro Quadcopter!

Was lange währt: GoPro hat neben zwei neuen Actioncams nun offiziell seinen ersten Quadrocopter „Karma“ angekündigt. Zum 23. Oktober soll er kommen. Zusammenklappbar, mit 5″ Touchscreen-Controller, abnehmbarem Gimbal und Unterstützung für GoPro Session, 4 und 5.  Preis? Ab 870 Euro.

GoPro Karma Drohne

Lang hat´s gedauert und nur wenig ist im Vorfeld zu den Specs des GoPro Karma durchgesickert. Nun hat GoPro höchstselbst die Katze aus dem Sack gelassen und den Karma Quadcopter vorgestellt.

Ab dem 23.Oktober soll Karma erhältlich sein, vermutlich nicht nur die Drohne mit Gimbal an sich (ab 870 Euro), sondern auch in Kombination mit der neuen Hero 5 Session oder auch der brandneuen GoPro 5. Die Bundle sind zumindest für die USA angekündigt (999 USD und 1.099 USD).

Die Karma Drone wird mit vorn liegendem Stabilisator geliefert, was den Vorteil haben soll, die Propeller so gut wie nie im Bild zu haben. Zudem lässt er sich, wie die GoPro-Cam auch, abnehmen und zB handgeführt mit dem Karma-Grip nutzen oder an einer Helm-, Brust- oder sonstigen der GoPro-typischen Halterungen montiert.

Karma soll knapp 1 Kilogramm wiegen (1.006 g) und etwa 20 Minuten Flugzeit bieten. Zum Lieferumfang zählen neben dem Copter der Karma Controller, Stabilisator (3-Achs-Gimbal) und Gurthalterung, ein 14,8V 5.100 mAh LiPo, Ladegerät, 6x 10″Propeller, Karma Grip und ein Befestigungsring. Alles zusammen wird im praktischen Karma Case geliefert.

GoPro Karma zusammengeklappt

GoPro Karma zusammengeklappt

Der Karma soll eine Reichweite von bis zu 1.000 m haben und bietet eine Return-to-Home-Funktion auf Knopfdruck. GPS ist also an Bord. Ob dazu auch GLONASS zählen oder IPS, um auch ohne GPS-Signal zuverlässig die Position zu halten, ist noch offen. Er bewegt sich mit höchstens 15m/s fort (etwa 50 km/h) und Ausleger sowie die Landekufen lassen sich einklappen. Die Packmaße betragen dann Rucksack-freundliche 36,5 x 22,4 x 9 cm (LBH). Ausgeklappt kommt der Karma auf 30,3 x 41,1 x 11,7 cm (LBH) ohne die montierten 10″ Propeller. Fortgeschrittene Funktionen, wie eine Kollisionserkennung oder Objekt-Verfolgung wie bei DJIs Phantom 4, Typhoon H oder der für nächste Woche (27.09.) angekündigte DJI Mavic, beherrscht der Karma nicht. Dafür gibt´s aber eine Absturzerkennung, die die Rotoren sofort stoppt, um schlimmeres zu verhindern.

Der wie ein Nintendo Gameboy aufklappbare 2,6 GHz Karma Controller wiegt 625g und besitzt ein 5″ Touchscreen mit 720p Auflösung. Der Bildschirm soll sehr hell sein und sich zB auch gut ablesen lassen, wenn du im Sonnenlicht eine polarisierende Brille aufhast. Die Akkulaufzeit des Controllers soll bis zu 4 Stunden betragen.  Vier Aufnahme-Modi soll es geben: Dronie, Cable-Cam, Reveal und Orbit.

Wer als Neuling einsteigt, soll die Drohne deutlich schneller beherrschen, als etwa einen Typhoon H oder Phantom 4. Die ersten Schritte werden interaktiv begleitet und wer gar nichts riskieren mag, lernt zunächst am integrierten Flugsimulator das Verhalten des Karma auf die Steuerbefehle. Karma ist auf Mobilität, Einfachheit und Robustheit ausgelegt. Im GoPro-Shop sind ebenso schon Ersatzteile gelistet, die preislich alle in einem fairen Rahmen liegen und sich von jedem Nutzer in Minuten problemlos selbst austauschen lassen sollen.

Mit GoPro Care soll es gar einen weltweiten, Rund-um-die-Uhr-Service geben. Ob per Telefon oder Mail: Hier erhalten Käufer jegliche Hilfe & Unterstützung bei Problemen, Ersatzteilbesorgung bis hin zu Tipps für den optimalen Shot.

 

 

Copterflieger meint:

Ich bin positiv überrascht. Vor allem vom Preispunkt und dem runden Ausstattungs-Paket, das seine Freunde finden dürfte. Da es GoPros erster Copter ist, wird sich in der Praxis und basierend auf dem Feedback der Kunden zeigen, wo es Verbesserungen und Weiterentwicklungen braucht. Eine Kollisionserkennung etwa wäre der Knaller.  Mich würden jetzt mal ein paar mehr Hardware-Fakten zu Motorleistung, Flightcontroller, ESCs, etc interessieren. Und im Praxistest dann, wie schnell man sich bei dem arg reduzierten Konzept womöglich doch mehr Kontrolle und Funktionen wünscht bzw wie weit dies GoPro bei den Einstellungen zur Kamera zulässt. In Punkto Möglichkeiten der Bildeinstellungen und -kontrolle ist für Cinematografen immer noch DJI´s Phantom 4 das Maß der Dinge.

weitere Infos:

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