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FrSky Horus X12: Nun kommt sie. Für 560 Euro!

Ab dem 23.08.2016 ist die Horus X12 über Händler bestellbar. 3 Design-Varianten wird´s geben. Vorbesteller erhalten womöglich schon im September die ersten Serien-Modelle. Alle anderen hier einen Einblick in einige der wesentlichen Neuerungen im Vergleich zur  Taranis.

Fakten zur FrSky Horus X12

FrSky hatte es angekündigt und sich wie bei der Taranis X9D deutlich mehr Zeit gelassen, als ursprünglich angepeilt. Erst, wenn die letzte Testphase abgeschlossen ist, die letzten kleinen Änderungen gemacht sind und das FrSky FrTX OS rund laufen, geht sie in Serie und in den Handel hieß es. Nun ist es soweit!  Ab jetzt gibt´s keine Gerüchte mehr, sondern Fakten. Und davon gibt´s in der nächsten Zeit einige berichtenswerte. Ich fange hier mal mit den auffälligsten Neuerungen im Vergleich zur Taranis X9D/+ an:

Drei Designs stehen zur Auswahl

Drei Designs stehen zur Auswahl

1. Hochwertiger verarbeitet in 3 Designs
Die Horus X12 macht nicht nur einen hochwertigen Eindruck, sie ist insgesamt auch ebenso verarbeitet. Sie besteht aus griffigem, robustem Material und hat überall saubere Spaltmaße. Das Design ist durchdacht und insgesamt – trotzdem sie deutlich größer und auch schwerer als eine Taranis ausfällt (gute 500 Gramm!) – sehr ergonomisch gemacht. Knüppel, Schalter, Switches: Alles ist gut erreichbar positioniert. Die Rückseite für die Hände griffig ausgewölbt.

Lieferumfang der Horus X12

Lieferumfang der Horus X12

 

Drei Designs werden angeboten: „Texture“, „Space-Grey“ und „Silver“. In Space-Grey ist die gesamte Horus in einem angenehmen, seidenmatten anthrazit gehalten. In der Silver-Variante ist der Korpus glatt, dunkelgrau während das mittlere Konsolenfeld und das Farb-Display durch einen silbernen Rahmen abgesetzt sind, der wie Aluminium wirkt. Mir gefällt auch die Texture Variante sehr, bei der der dunkle Body eine griffige Textur wie ein Leder/Kunstleder hat und die Mitte glatt gehalten ist.

Farbdisplay der Horus X12S

Farbdisplay der Horus X12S

2. RGB Farb-Display
Klar, das fällt jedem sofort auf: Ein Farb-Display thront auf der Horus, das den Eckdaten nach mit einer zunächst gering erscheinenden Auflösung von 480 x 272 Pixel daherkommt. Allerdings ist es ein Display in Industrie-Qualität mit sehr guter Helligkeit, das sämtliche RGB-Werte darstellt und für Anzeigen wie Kanal-Belegung, Timer, Telemetrie bis hin zu Flugmodell-Bildern mehr als ausreichend ist. So manch einer wünschte sich vielleicht ein Touch-Display. Ich bin froh, dass es keins geworden ist. Die Touch-Dinger bringen weniger Helligkeit und die neuen Bedien-Elemente der Horus sind ganz wunderbar gemacht. Da wird niemand ernsthaft Touch-Fähigkeiten vermissen.

Bedienelemente unten links und rechts

Bedienelemente unten links und rechts

3. Joystick-Bedienung, Drehrad und Schnelltasten
Während bei der Taranis alles ausschließlich über das drücken mehrerer Knöpfe geschieht, geht dies bei der Horus X12 nun einfacher und flinker von der Hand: Zwei kreisrund angeordnete Bedienelemente unter den Knüppeln erlauben den Zugriff auf alle Einstellungen und Optionen. Das linke Element enthält die 2 bekannten Buttons „Page Up“ und „Page Down“, aber auch einen Mini-Joystick, wie ihn manch einer vlt. von IBM bzw Lenovo-Notebooks her kennt. Ein kleiner, griffiger, roter Knopf lässt sich in jede Richtung bewegen, mit dem sich gezielt Einträge/Optionen auswählen lassen. Rechts gibt´s ein Bedienelement mit 4 Buttons und einem Drehrad in der Mitte. Damit lässt sich rasant durch Seiten, Menüs und Einträge rotieren. Die 4 Buttons tragen die Beschriftung

  • MOL – Aufruf der Modell-Auswahl
  • TELE – Aufruf des Telemetrie-Bildschirms
  • RTN – Return- bzw. Bestätigungs-Taste
  • SYS – Aufruf des System-Menüs (Einstellungen der Horus)
Der Mini-Joystick und die Page-Up, Page-Down Tasten

Der Mini-Joystick und die Page-Up, Page-Down Tasten

4. Lineare Slider, Potentiometer, M-POS Switch
Die Horus hat wie die Taranis, nur in gänzlich anderer Anordnung, zwei lineare Slider L1 & L2 auf der Frontseite. Aber auch zwei Slider auf der Schulter. Unter dem Display dann zwei feinfühlige Potentiometer  S1 & S2 und dazwischen einen neuen M-Pos Switch mit 6 definierten Stellungen.

Drehpotis und ein neuer Modus-Switch mit 6 Stellungen zB für Flugmodi

Drehpotis und ein neuer Modus-Switch mit 6 Stellungen zB für Flugmodi

5. Freies Display-Layout und Widgets
Die Freiheitsgrade in der Gestaltung des Displays erhöhen sich ggü einer Taranis um ein Vielfaches. Die Horus X12 unterstützt Layouts, die den Bildschirm in definierte Sektionen einteilen. Diesen Sektionen wiederum lassen sich Widgets zuordnen, was nichts anderes ist, als dass die gewünschten Funktionen im gewünschten Bereich angezeigt werden können.So lässt sich der Bildschirm etwa in zwei oder vier gleich große Bereiche aufteilen. Oder einen großen links und 2 kleinere Sektionen rechts und umgekehrt bis hin zu insgesamt 8 kleinen Sektionen über das gesamte Display. Dazu können jeweils noch die Topbar, Slider & Trims ein-/ausgeblendet und die Farbe des Templates in RGB-Werten selbst bestimmt werden. Wenn du also statt roter Menü-Leisten lieber pink-farbene, grüne, blaue oder gelbe magst: alles anpassbar.

Ebenso können weitere Screens hinzugefügt werden, um für jeden Zweck den richtigen Monitor zur Verfügung zu haben. Genauso angelegt, wie du es brauchst.

6. Global Functions
Die Taranis kennt schon Logical Switches und Special Functions. Auf der Horus kommen Global Functions hinzu. Da hat FrSky aus der Praxis heraus mitgedacht. Einerseits kannst du ja jede Menge Sachen individuell anlegen. Und doch wird´s immer wieder Funktionen geben, die du zB bei all deinen Modellen gleich benötigst. Zum Beispiel Timer oder Telemetrie-Anzeigen oder Alerts mit Ansagen bei bestimmten Zuständen. Das wird nun als Global Function (GF) gespeichert und kann jedem Modell zugewiesen werden – auch im nachhinein bei einem neu angelegten Modell. Inwieweit mögliche Vorbelegungen erkannt oder überschrieben werden, bleibt zu klären. Ich meine gehört zu haben, dass die Horus sowas erkennt und entsprechend eine Meldung ausgibt.

Neu sind die Global Functions

Neu sind die Global Functions

 

7. FrTX und OpenTX unterstützt
FrSky liefert die Horus mit eigenem Betriebssystem FrTX aus. Hier liegt der Fokus auf einfacher Bedienung und Menü-Struktur und der grundlegenden Sicherstellung der wesentlichen Funktionen.  Unterstützt wird von der Horus auch weiterhin OpenTX. Über GitHub ist die Entwickler-Version OpenTX 2.2 zu haben, die auf der Horus weitgehend läuft, aber eben noch im Status einer Entwickler-Version ist. Daher ist die 2.2 noch nicht über die offizielle Seite Open-tx.org freigegeben.

OpenTX ab Version 2.2 auf der Horus X12S

OpenTX ab Version 2.2 auf der Horus X12S

8. Zwei Trainer-Ports und Wireless Trainer Connect
Auf der Rückseite der Horus gibt´s unter kleinen Klappen weitere Neuerungen: Zum Beispiel zwei verschiedene Trainer-Ports und nun auch einen leicht zugänglichen SD-Kartenslot. Aus den Specs zur Horus geht ebenso hervor, dass sich mehrere Horus Funken miteinander verlinken lassen, um ganz bequem und kabellos Trainer-Modi auszuführen.

Rückseite der Horus mit externem Modulschacht

Rückseite der Horus mit externem Modulschacht

9. Externe Module sowie eigene Antennen
Die Horus X12S hat ein verbessertes internes IXJT-Modul und nutzt dafür eine interne Antenne. Du kannst aber ebenso eine externe Antenne mit SMA-Anschluss anschrauben. Und wie schon bei der Taranis, kannst du rückseitig eigene Module im externen Modulschacht andocken.

Eine erste Kurzanleitung stellt FrSky bereits zum Download zur Verfügung

Eine erste Kurzanleitung stellt FrSky bereits zum Download zur Verfügung

10. 2.000 mAh Akku & Lade-Elektronik
Siehst du nicht auf den ersten Blick, ist aber ebenso eine Verbesserung ggü der Taranis: Ein NiMH-Akku ist im Lieferumfang. Die Horus besitzt eine Lade-Elektronik, die den Ladevorgang zum einen über die LED oben links am Bildschirm anzeigt. Zum anderen automatisch beendet, wenn der Akku seine maximale Kapazität erreicht hat.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Neuerungen wie Bluetooth, das bereits integrierte Haptik-/Vibrationsmodul, GPS-Modul und Sensoren sowie verbesserte CNC-gefräste und kugellagerte Knüppel. Ich freue mich, die Features der Horus so nach und nach zu entdecken und an meinen eigenen (vorbestellten) Funken auszuprobieren.

Eine interessante Vorschau auf OpenTX 2.2 gibt´s übrigens von IntheTubeDeep >>

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