Zum Inhalt springen
Advertisements

Xiro Xplorer Unboxing

Auspacken & einrichten des Xiro XPlorer machen echt Spaß: Alles ist durchdacht, die Komponenten wirken hochwertig. In – ungelogen – Sekunden sind Akku & Kamera-Gimbal angebracht und es steht ein wirklich hübscher Quadrocopter vor dir.

Xiro XPlorer V

Der Xiro ist ein Einsteiger Kamera Quadrocopter, der als XPlorer V mit eigener Full-HD Kamera und 3D-Gimbal kommt. Als XPlorer G mit GoPro kompatiblem Gimbal. Wie du siehst, habe ich hier den „V“ der im kompakten, farbigen Karton geliefert wird.

Unter dem Karton-Deckel zeigt sich ein aufgeräumtes, übersichtliches Bild. Ein DIN-A4 Blatt enthält Tipps (deutsch) zur wichtigen Kalibration. Darunter steckt bereits der fertig zusammengebaute XPlorer, umgeben von kleineren Kartons mit der Aufschrift: Manuals, Powerpack, Gimbal, Propellers/Tools/Spareparts. Ja … es ist genau das drin, was die Beschriftung vermuten lässt. Also keinerlei Rätsel. Du fängst oben mit Manuals an und machst im Uhrzeigersinn weiter.

Toll verarbeitet

Was mir am XPlorer sofort auffällt: Alles ist sauber verarbeitet. Alles passt gut zusammen und ergibt ein hochwertiges Bild. Der Quadrocopter wirkt „wie aus einem Guss“ – was ich im positiven Sinne meine. Alle Komponenten passen farblich perfekt zueinander und der XPlorer wirkt teurer, als er ist. Im Vergleich zu einem Phantom 3 siehst du zB keine angeklebten Antennenkabel im Fuß oder so viele Schrauben und Schraubenlöcher (schau mal nem Phantom auf den Bauch).

Akku & Ladegerät

Xiro liefert ein Ladedock mit, auf das der 3S 11,1 V 5.200 mAH LiPo mit Ladebalken-Anzeige aufgeschoben wird. Der Akku wiegt schon ein bisschen was. Ersatz kostet rund 110 €. Was ich gut finde: Der Akku der Fernbedienung kann parallel aufgeladen werden. Also: keine einzelnen Batterien in die Funke. Auch hier steckt bereits ein LiPo drin.

Fernsteuerung

Die Fernsteuerung liegt sehr angenehm in der Hand und hat Extra Buttons für die Funktionen „IOC“, „Return Home“ und „Auto-Start/Landung“. Oben sitzt ein kleiner Schiebeschalter für die 3 Flugmodi. An den Schultern links und rechts sitzt ein Drehrad. Links kannst du die Helligkeit der LEDs einstellen (oder sie ganz ausmachen). Das rechte dient zur Neigungsverstellung der Kamera (90° Winkel).
Der Range Extender soll die Reichweite bei optimalen Bedingungen bis 500m erhöhen und wird hinten an der Funke aufgeschoben. Falls du den Einschaltknopf vermisst: Dieser sitzt hinten an der Fernsteuerung unter einem metallenen Bügel.

3D-Gimbal & 108p Cam

Gimbal und Kamera bilden eine Einheit. Auch eine 8 GByte Speicherkarte sitzt schon im Slot des Kamera-Bodies, der sich anfühlt, als sei er aus Aluminium. Das anbringen ist kinderleicht: Eine Seite aufsetzen – und es macht „klick“ und sitzt. Toll, wie alles in Sekunden an- und abzumachen ist. Das nenne ich Einsteiger-freundlich!

Ein Gimbalschutz ist ebenso dabei, wie eine Gummi-Abdeckung zum Schutz der Linse. Aber Xiro geht noch einen Schritt weiter und legt ebenso einen Pol-Filter mit Magnetklips bei. Diesen setzt du bei grellem Sonnenlicht vor die Linse und erzielst weniger überblendete, sattere Farben.

Props legt Xiro leider nur vier bei. Die anzubringen ist absolut voraussetzungsfrei: Die Motoren sind schwarz & silber. Auf den Propellern wie auf den Propellerkappen ist jeweils ein schwarzer & silberner Punkt. Da kannst du absolut nichts vertauschen. Bei den Propellerkappen war Xiro etwas großzügiger und legt vier Ersatzkappen bei. Dazu noch Klippse, die oben um 90° versetzt auf die Props kommen und so eine zusätzliche Sicherung darstellen.

Xiro App

Während der Flugakku und die Funke aufladen, habe ich die Xiro App auf einem 5,5″ Huawei P8 (Android)  und iPhone 6s (iOS) installiert. Auf beiden Devices läuft die App problemlos. Es ist aber immer erst mit dem WLAN des Copters zu verbinden und dann die App zu starten. Die App selbst gibt´s nur in englisch. Die Oberfläche ist aber sehr übersichtlich gehalten und ich finde alles selbsterklärend.

Unverschlüsselter HotSpot?

Was mir hier auffällt (und skeptisch macht): Das WLAN des Copters ist unverschlüsselt. Ich habe keine Funktion entdeckt, um ein Passwort zu vergeben, damit sich nicht jedes Device mit dem HotSpot verbinden kann. Der Effekt, der dann nämlich auftritt: Ich kann die Bildkontrolle des Copters mit einem fremden Handy übernehmen, wenn ich die Xiro App nutze. Ich habe ausprobiert. Verbinde ich mein Smartphone mit dem Xiro, habe ich ein Livebild und alles, wie es sein soll. Verbinde ich jetzt mein zweites Smartphone, „übernimmt“ dieses das Livebild, während die Anzeige auf dem ersten Smartphone einfriert.

Copterflieger´s Meinung

Das auspacken & einrichten hat richtig Spaß gemacht. Der Xiro ist ein schöner, sehr einsteiger-freundlicher Quadrocopter und alles passt prima zusammen. Gimbal & Kamera sind in Sekunden am Copter. Die Propeller ebenso ratzfatz drauf. Das habe ich so leicht und schnell noch bei keinem Modell erlebt. 

Als nächstes steht die Kalibrierung an und dann folgt der Maiden-Flight. In Kürze folgen also mehr Details zum Xiro XPlorer.

weitere Infos:

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: